ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und ISO 27001 teilen sich dieselbe High-Level-Structure. Wer sie getrennt betreibt, verdoppelt Aufwand, Dokumentation und Audits – wir bündeln sie in einem gemeinsamen System.
Viele Unternehmen führen Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Informationssicherheits-Managementsysteme als getrennte Projekte mit eigener Dokumentation, eigenen internen Auditoren und eigenem Zertifizierungsrhythmus. Das kostet doppelt Zeit und Geld – obwohl die zugrundeliegenden Normen seit der High-Level-Structure (Anhang SL) dieselbe Kapitelstruktur, dieselben Kernbegriffe und einen vergleichbaren PDCA-Ansatz teilen.
Ein integriertes Managementsystem (IMS) nutzt diese Gemeinsamkeiten konsequent: eine gemeinsame Prozesslandkarte, ein gemeinsames Dokumentenlenkungssystem, ein gemeinsames internes Auditprogramm.
Eine Prozessbeschreibung statt vier – gemeinsame Dokumentation für alle integrierten Normen.
Kombinierte interne und externe Audits statt getrennter Begehungen pro Norm.
Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Informationssicherheitsrisiken in einer gemeinsamen Bewertung statt in Silos.
Weniger Beratungs-, Schulungs- und Zertifizierungsaufwand durch Synergieeffekte.
Analyse bestehender Managementsysteme, Dokumentationen und Zertifizierungsstände.
Zusammenführung der Kernprozesse über alle relevanten Normen hinweg.
Ein Dokumentenlenkungssystem statt paralleler Handbücher pro Norm.
Aufbau eines gemeinsamen internen Auditprogramms für alle integrierten Bereiche.
Begleitung durch die kombinierte externe Zertifizierung.
ISO 9001 – Qualitätsmanagement als gemeinsamer struktureller Ausgangspunkt für alle weiteren Normen.
ISO 27001 – Informationssicherheits-Managementsystem, zugleich Fundament für NIS2- und CRA-Pflichten.
ISO 14001 – Umweltmanagement zur systematischen Reduzierung von Emissionen, Abfall und Ressourcenverbrauch.
ISO 45001 – Arbeitsschutzmanagement zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit Ihrer Beschäftigten.
Je nach Branche ergänzen wir das IMS um weitere Standards – etwa IATF 16949, HACCP oder IFS Food. Details zu allen Einzelnormen finden Sie auf unserer Übersichtsseite Managementsysteme.
Nein. Ein IMS lässt sich schrittweise aufbauen – häufig beginnend mit ISO 9001 als struktureller Basis, ergänzt um weitere Normen entsprechend Ihrer aktuellen Prioritäten und regulatorischen Pflichten.
Ja, gerade kleinere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen profitieren besonders stark von der Vermeidung paralleler Dokumentations- und Auditstrukturen.
Die zugrundeliegenden Anforderungen bleiben identisch – ein IMS ändert nicht die Norminhalte, sondern die Art, wie Prozesse, Dokumentation und Audits organisiert sind: gebündelt statt parallel.
Ja. Der typische Einstieg ist eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Systeme, auf deren Basis wir einen realistischen Fahrplan zur schrittweisen Zusammenführung erarbeiten.
Kostenlose, unverbindliche Erstberatung – wir zeigen Ihnen den pragmatischsten Weg zum IMS.